ATL
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Firmenhistorie
Die ATL Lautsprecher GmbH entstand Anfang der Achtziger Jahre in Fortführung der Atlantic Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft in München und war bis 1988 die Vertriebsgesellschaft des österreichischen Lautsprecherentwicklers Hans Deutsch.
Nach dem Wechsel der Geschäftsführung krempelte der neue Eigentümer Bernhard Mörtl die nunmehr ATL Elektro Akustik Vertriebs-GmbH um, übernahm die Trans-Baureihe des Entwicklers Norbert Schäfer von Phonogen und ließ von dem ehemaligen Canton-Chefentwickler Klaus Dotter die Boxenfamilie Pro Line für den Consumer-Sektor schaffen.
Offensichtlich überlebte die Firma nicht sonderlich lange. Norbert Schäfer gründete bereits 1992 die Designakustik Schäfer [1] und Ende der Neunziger Jahre tauchte die Marke ATL auf Disco-Boxen "Made in Germany" mit der Bezeichnung Tec auf.
Die Produkte
Die Hans Deutsch Boxen
Regalboxen
Standboxen
HD 306 ; HD 309 ; HD 312 ; HD 314 ; Dell'Arte 240 ; Antares
Die "Trans"-Wandler-Reihe von Norbert Schäfer
Die Lautsprecherboxen der "Trans"-Serie sind die Ergebnisse von Großmembran-Versuchen, die Norbert Schäfer seit 1982 in seiner Firma Phonogen begann. Die Typen Translife, Transfer und Transart (als Transline) waren bereits von Phonogen erhältlich. Allerdings sind die verwendeten Chassis angeblich nicht kompatibel; sie bilden vielmehr eine evolutionäre Reihe, die bislang in der Largo von Translife Media Systems [2] ihre Vollendung fand.
Nachdem Norbert Schäfer die ATL wieder verlassen hatte, erschien mit der ATL911 noch eine neue Box mit dem typischen Flachmambran-Tiefton-Chassis und elektrodynamischem Hochtöner. Diese 911 ist zwar bei ATL entstanden, die Entwicklung stammt aber noch von Norbert Schäfer, der auch die speziellen Chassis geliefert hatte. Nach Nachfolgemodell 921 soll auch bereits in Arbeit gewesen sein.
Die Chassis der Phonogen-Typen wurden durch einen Dienstleister gefertigt, die in den ATL-Versionen verwendeten Systeme wurden von ATL selber hergestellt. Insbesondere bei den Hochtönern hat es eine konstruktive Änderung gegeben: Waren die ursprünglichen Versionen geklebt, so sind die bei ATL hergestellten Folienhochtäner von hinten mit Spezialschrauben zusammengesetzt. Für die Zerlegung bedarf es allerdings eines speziellen Schraubendrehers, der wohl nur noch bei Norbert Schäfer zu finden ist; dort aber definitiv
Übrigens wirkt sich die Gravitation bei zunehmenden Alter der Boxen vor allem auf die Flachmembran-Tieftöner aus, was an den Spaltmaßen sichtbar wird, und an einem Herauskippen der Membranen aus der gemeinsamen Flucht. Spätestens wenn die Membranen aneinander stoßen ist eine grundlegende Überholung fällig, die sich allerdings als schwierig erweist, weil es offiziell keine Ersatzteile mehr gibt.
Norbert Schäfer hat wohl bereits in den Neunziger Jahren ein Verfahren entwickelt, kratzende Tieftöner wieder gangbar zu machen. Dazu werden von hinten spezielle Führungen in das Chassis geklebt.
Translife ; Transfer ; Transart ; Transmaster ; 911
Die "Pro Line" Lautsprecher von Klaus Dotter
Die ProLine war als Ergänzung der highendigen Trans-Wandler gedacht und besetzte die Mittel- bis Oberklasse.
701 S ; 702 ; 703 ; 704 Pro ; 705 Pro ; 706 Pro ; 707 Pro ; 708 Pro ; 709S ; 710 Pro ; 711 Pro ; 712 Pro ; 715 Pro ; 719 Pro