FT M 3-8

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... Im Messlabor von HiFi-Vision glänzte die M8 allein und mit der Zusatzbox FT-M3 durch sehr gute Messwerte. Besonsers hervorzuheben ist der ausgezeichnete Klirrfaktor-Wert. Nur 0,34 Prozent Verzerrungen trüben den Hörgenuss mit Sicherheit nicht. Auch der Frequenzgang bleibt nahe an der Ideallinie. Im Grundtonbereich, so um 150Hz, weist die Kurve allerdings eine Senke auf, die im Kombibetrieb mit der FT-Box jedoch schlagartig verschwindet. Einfach traumhaft, dieser Impedanzverlauf der Kombi. Im gesamten Frequenzbereich nicht mehr als elf und nicht weniger als 3,4 Ohm. Mit der M8 können also auch kleinere Verstärker musizieren, ohne in die Knie zu gehen. Wegen des sehr guten Wirkungsgrads reichen schon Kraftwerke mit 40Watt Impulsleistung, um sich lautstark bemerkbar zu machen. Beim Hörtest war dann auch prompt Dynamik Trumpf. Ob mit oder ohne FT-Zusatz, die M8 knallte mit den Drum-Kicks von der Thom-Rotella-CD los, dass es eine Freude war. Tiefe Synthesizer-Bässe drückten den Testern in die Magengrube. Auch mit Jazz bot die Deutsch-Kombination ein volles Programm. Milt Jacksons Vibraphon-Plättchen hüpften bei jedem Anschlag regelrecht vor Freude. Kontrabässe wurden sauber und dröhnfrei dargeboten, kein Ton verschmolz mit dem anderen. Insgesamt klang alles - gute Aufnahmen vorausgesetzt - sehr realistisch. Klassiktauglichkeit kann der M8 ebenfalls bescheinigt werden. Besonders eindrucksvoll gelang ihr die Auffächerung von Orchestern. Hier brachte der FT-Zusatz einen erheblichen Raumgewinn. Aber nicht nur das, aus der eher kühlen Solodarbietung wurde mit FT eine noch schönere sonore Wiedergabe, mit dem genau richtigen Anteil Wärme im Grundtonbereich. Die zusätzliche Ausgabe für die beiden FT-Boxen lohnt sich auf jeden Fall. Der Klang wird durch den Kombi-Betrieb deutlich besser; und zwar mehr, als es der finanzielle Einsatz erwarten ließe. Ihr Wiedergaberealismus und ihre Dynamik in Verbindung mit sehr gutem Wirkungsgrad brachten der Kombination aus M8 und FT-M3 einen Platz in der HiFi-Vision Referenzklasse (Ersten Platz in der Wertungsliste) ein. (Quelle: Lautsprecher-Test im Fachmagazin HiFi-Vision 8/1990).

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